Um 400 soll bei Binsfeld eine entscheidende Schlacht zwischen den seit Jahrhunderten hier ansässigen Römern und den eindringenden Franken geschlagen worden sein. Wie der Volksmund erzählt, haben die später aufgefundenen Gebeine der gefallenen Krieger zur Namensgebung „Beinsfeld“ geführt. Einleuchtender ist die wissenschaftliche Erklärung des Ortsnamens, der von „Feld in den Binsen“ ableitet. Binsfeld bezeichnet somit einen Siedlungsplatz in einem Feld, der seinem Namen nach einen auffallend starken Bewuchs mit Binsen hatte.[2]
Am 24. Januar 966 wird Binsfeld urkundlich von Kaiser Otto I. erwähnt. Da hieß es, im Jahre 786 habe ein Mädchen namens Ricburgis ihren Grundbesitz Binsfeld im Lande der Ripuarier einer Abtei in Nivelles (heute in Belgien) überlassen. Diese Zugehörigkeit bestand bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Die Herren von Binsfeld waren über Jahrhunderte als Schultheißen des Klosters Nivelles nachzuweisen.
Das Wappen der Freiherren von Binsfeld
In der Binsfelder Pfarrkirche befindet sich ein Epitaph mit den lebensgroßen Figuren des Johann von Binsfeld und seiner Frau Anna von Nesselrode. Das Epitaph entstand 1636. Je 16 Ahnenwappen sind auf den Lisenen angebracht.
Wir bauen am Freitag den 28.08 im Burghof von Schloss Binsfeld unser Lager und den Flammistand auf und werden am Samstag den 29.08 dort die Gäste in guter alter Veytaler manier bespaßen und verköstigen. Am Abend werden wir dann auf unseren Erfolg anstoßen und bis in die Nacht von unseren Heldentaten singen
Am Sonntag Morgen (oder Vormittag) bauen wir das Lager wieder ab und werden ausnahmsweise einmal zu einer christlichen Zeit wieder in die Heimat zurückkehren.