Osthammerlimsteinerbelgier Mühewaltung

Was geht woanders?
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Norbert von Thule
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Osthammerlimsteinerbelgier Mühewaltung

Beitrag von Norbert von Thule »

Aus den Aachener Nachrichten vom 16.06.13:
Werner Czempas hat geschrieben:
Überall wird etwas geboten. Auf der Hangwiese neben der Welschen Mühle etwa, wo gleich drei Ritterschaften angeblich aus dem Limburgischen, aus Belgien und vom Rhein ihr Heerlager aufgeschlagen haben und mittelalterliches Leben aus der Mitte des 13. Jahrhunderts zelebrieren. Jedenfalls das, was sie sich darunter vorstellen, „wer weiß, wie das war“, gerät der Edle Lothar von Limburg ins Grübeln und kündigt Schwertkampf und Schreittanz der Recken und Reckinnen an. Wer will, kann in ein Kettenhemd schlüpfen, ist aber 20 Kilo schwer.
„Laura, die Seherin” ermöglicht“ mit Hilfe von Tarot-Karten einen Blick ins innerste Selbst“. Vis-Á -vis schlägt Reichsritter von Eckbertstein Jungen zu Ritterkollegen und kürt Mädchen zu Burgfräuleins, so sie mit Pfeil und Bogen drei Prüfungen bestehen. Seherin und Ritter kassieren für ihre Mühewaltung „Silberlinge“, deren Wechselkurs frei konvertierbar erstaunlicherweise dem Euro gleichkommt.
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Lehrreich gings zu, auf dem Bürgerfest in Haaren: Früh übt sich, wer andre gern zum Ritter schlägt. Dieser Recke hat Glück und genießt die Gunst des Burgfräuleins ”“ hoffentlich. Derlei Audienzen boten sich beim ersten Haarener Bürgerfest an. (Foto: Andreas Herrmann)
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