Mittelalterfest 13./14.04.13 Wasserburg Geretzhoven

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Norbert von Thule
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Re: Mittelalterfest 13./14.04.13 Wasserburg Geretzhoven

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Gestern auf Burg Geretzhoven:

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Norbert von Thule
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Re: Mittelalterfest 13./14.04.13 Wasserburg Geretzhoven

Beitrag von Norbert von Thule »

Heute im Kölner Stadt-Anzeiger:
Joachim Röhrig hat geschrieben:
Erfolgreicher Sturm auf die Burg

Nachdem sich am Samstag zunächst eine noch nicht allzu große Vorhut in das alte Gemäuer hineingepirscht hatte, kam es gestern Nachmittag wie erwartet zum Sturm auf die Wasserburg Geretzhoven: Teils in altertümliche, teils in neuzeitliche Gewänder gehüllt, strömten die Menschen zu Hunderten aus allen Himmelsrichtungen herbei, um den Burghof zumindest für ein paar Stunden in ihren Besitz zu nehmen.
Hausherr Fakir Alyn leistete keinen Widerstand, im Gegenteil: Er öffnete seine Burg gerne, denn er wusste ja, dass die vielen Gäste in friedlicher Absicht zu ihm gekommen waren: Gucken und staunen, feiern und feilschen, essen, trinken und tanzen waren angesagt beim Mittelalterfest; Schwert und Armbrust kamen nur in spielerischer Absicht zum Einsatz. „Ist es nicht herrlich? Ich mache das nun schon seit 13 Jahren, aber diese spezielle Atmosphäre hier im Burghof begeistert mich immer wieder aufs Neue“, freute sich Alyn mit Blick auf das bunte Treiben.
Damit sich seine Gäste amüsieren können, hat sich der 64-jährige Burgherr, Gastronom, Aktions- und Lebenskünstler auch diesmal wieder einiges einfallen lassen und den alljährlichen bürokratischen Kampf mit der kreisstädtischen Obrigkeit um die notwendigen Genehmigungen nicht gescheut.
Die Wiesen vor dem Burggraben gehörten mittelalterlichen Rittern, die Dutzende von großen Zelten aufgeschlagen hatten und den neugierigen Besuchern gern Einblick in ihr uriges Lagerleben gewährten. Im Innenhof sorgten derweil Spielleute wie die Musikanten von der Gruppe Ohrenfreut für Kurzweil.

Mittelalterfest auf Burg Geretzhoven
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Beim Mittelalterfest auf Burg Geretzhoven durften orientalische Tänzerinnen nicht fehlen (oben links). Keine Angst (oben rechts): Diese Tänzerin der Gruppe Fantasia Orietica braucht ihre Schwerter nur für den Tanz. Kunsthandwerk zum Mitmachen (unten links): Bei Fertigen von Lederarmbändern durften die jungen Gäste mit anpacken. Shopping nach mittelalterlicher Art (unten rechts): Beim Handwerkermarkt wurde erlesene Ware feilgeboten.
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Mit anmutigen Tänzen unterhielt die Gruppe Nuith die Gäste des Mittelalterfestes auf Burg Geretzhoven (oben links). Die Show des Hausherrn Fakir Alyn gehörte zu den Höhepunkten des Mittelalterfestes auf Burg Geretzhoven (oben rechts). Jonglage und Feuerzauber (unten links): Fakir Alyn in Aktion. Lehrstunde im Feuerspuken (unten rechts): Fakir Alyn ließ auch den Nachwuchs ran.

Die liebreizenden Marketenderinnen vom Ensemble Nuith und dem Duo Fantasia Orientica präsentierten orientalischen und volkstümlichen Tanz und auch der Burgherr selbst, der nicht ungern im Mittelpunkt steht, ließ sich nicht lange bitten, zwischendurch immer mal wieder Kostproben seiner Gauklerkunst zum Besten zu geben. Besonders gut kommen seine Einsätze auf dem Nagelbrett, seine Feuerjonglage und nicht zuletzt seine kecken Sprüche beim dankbaren Publikum an. „Ich gehe zwar mit großen Schritten aufs Rentenalter zu, hab’s aber anscheinend immer noch ganz gut drauf“, genoss Alyn den Beifall des Publikums.

Deftige Genüsse

Rund um die kleine Bühne konnte sich das feiernde Volk mit Schmachtfesten aus der Backerey, deftigen Köhlerpfannen, Honigwein oder Kirschbier stärken.
”¨Shopping nach mittelalterlicher Art durfte natürlich ebenfalls nicht fehlen. Ein neuer Lederwams für den Herrn vielleicht, ein Diadem für die Dame oder feinste Felldecken fürs Nachtgemach?
Zahlreiche Kunsthandwerker hatten in und neben der Scheune der Burg ihre Stände aufgebaut und boten vor allem Schmuck und Kleidung feil ”“ eben mittelalterliche Idylle pur auf Burg Geretzhoven.
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