Stephan stellt sich vor

Was bin ich?
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Stephan von Menethinna
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Stephan stellt sich vor

Beitrag von Stephan von Menethinna » 08.07.2013, 11:29

Liebes Eynevolk,

es war schön einmal wieder einen Markt zu besuchen und ein wenig Mittelalterluft zu schnuppern. Ich würde mich freuen, wenn ich bei passender Gelegenheit auch nochmal wiederkommen kann.

Damit Ihr auch wisst, mit wem Ihr es zu tun habt habe ich Euch meine bisherige mittelalterliche Vita angehängt.

Gehabt Euch derweil wohl,

Stephan

Stephan von Menethinna

“Obsculta, o fili, praecepta magistri, et inclina aurem cordis tui, et admonitionem pii patris libenter excipe et efficaciter comple!”

“Höre, mein Sohn, auf die Weisung des Meisters, neige das Ohr deines Herzens, nimm den Zuspruch des gütigen Vaters willig an und erfülle ihn durch die Tat!“ Beginn der Ordensregel des heiligen Benedict von Nursia

Geboren wurde ich während des Pontifikates unseres gütigen Papstes Alexander unter der Herrschaft unseres glorreichen Kaisers Friedrich, genannt „Barbarossa“, im Jahre unseres Herrn Anno Domini 1178. Wer ich bin? Man nennt mich Stephan von Menethinna und das Haus meines Vaters steht in einem Dorf das zur Herrschaft der Grafen von Broich gehört. Benannt bin ich nach dem alten Namen der Gegend in der ich das Licht der Welt erblickte und nach dem ersten Märtyrer unserer heiligen Mutter Kirche, dem heiligen Diakon Stephanus von Antiochia. Mein Vater war Schmied, ein freier Mann und stolz ob seiner Geschicklichkeit mit Feuer und Eisen. Über meine Mutter jedoch vermag ich nicht viel zu sagen, da sie kurz nach der Geburt meines jüngeren Bruders verstarb. Obwohl ich mit den Händen nicht ungeschickt war, eignete ich mich nicht so recht für das Handwerk meines Vaters und ich überliess die elterliche Werkstatt meinem jüngeren Bruder. Auf mein Bitten hin brachte mich mein Vater 1184 als Novize in die Benediktinerabtei zu Werden, wo mich Abt Heribert unter seine Fittiche nahm. Zur Aufnahme machte mein Vater der Abtei ein Stück Land weit im Norden zum Geschenk, das er als Lohn für eine Arbeit von einem vorbei reisenden Herren bekommen hatte und dem er nichts rechtes anzufangen wusste. Lange blieb ich im Kloster, dort lernte ich mehr zu lesen und zu schreiben als nur meinen Namen. Die heilige Schrift aber auch Latein, Mathematik und vieles mehr wurden mich gelehrt. Viel Zeit verbrachte ich im Scriptorium um meine Künste zum höheren Lobe unseres Herrn zu verbessern. Doch auch dem Bruder Cellerar war ich als Gehilfe zugeteilt. Bei ihm lernte ich über die Ordnung im Kloster, von Verwaltung des Besitzes sowie den verantwortlichen Umgang mit den Reichtümern der Abtei. Da ich mich nicht zum Einsiedler berufen fühlte, legte ich nie die ewigen Gelübde ab und blieb als Laienbruder nach dem Tode Heriberts 1197 weiter in Werden. Durch die Wahl der Brüder wurde ein Mann, wieder Heribert mit Namen zu unserem neuen Abt gewählt. Dieser strebte anders als sein Vorgänger auch nach weltlicher Macht. Da ich schon das Vertrauen des alten Abtes genoss, schickte er mich hinaus die Klostergüter mit zu verwalten. Da die Abtei Liegenschaften sogar in Friesland hatte, war ich gezwungen viel zu Reisen, um jedes Mal anschließend meinem Abt Bericht zu erstatten. Auf einer meiner Reisen kam ich durch das Lehen, das unser gnädiger Kurfürst und Erzbischof dem edlen Andreas von Wolferode auch nach dem Tode seines Vaters erneut verliehen hat. Vom Sturm in sein Haus gezwungen nahm er mich freundlich auf. Da ich dem Dienste geistlicher Herren Müde war trat 1202 als Ministeriale in seine Dienste ein. Ich schwor ihm den Lehenseid und seitdem diene ich ihm und seiner Vrouwe, der Herrin Saskia. An ihrer Statt bin ich zum Verwalter der Güter bestellt.

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Christiane
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Re: Stephan stellt sich vor

Beitrag von Christiane » 08.07.2013, 20:12

Willkommen im Forum, Stephan. War nett mit dir zu plaudern - und zu Tanzen ;-)

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Re: Stephan stellt sich vor

Beitrag von Norbert von Thule » 09.07.2013, 11:33

@ Stephan von Menethinna

Da das mit dem Seelenfang nur unzulänglich funktioniert hat, halte auch ich ein erneutes Treffen für unumgänglich:)

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Stephan von Menethinna
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Re: Stephan stellt sich vor

Beitrag von Stephan von Menethinna » 11.07.2013, 11:29

Solchen Käse haben wir mit unserem Trupp mal in der Vergangenheit gemacht:

http://www.youtube.com/watch?v=nBqBbNqWxLE

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Tanzmeister Denesius
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Re: Stephan stellt sich vor

Beitrag von Tanzmeister Denesius » 13.07.2013, 12:37

Hallo Stephan.


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