Mittelalterlicher Adventsmarkt 08./09.12.12 Burg Erkelenz

Was machen wir?
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Norbert von Thule
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Re: Mittelalterlicher Adventsmarkt 08./09.12.12 Burg Erkelenz

Beitrag von Norbert von Thule »

Samstag auf der Erkelenzer Burg:

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Norbert von Thule
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Re: Mittelalterlicher Adventsmarkt 08./09.12.12 Burg Erkelenz

Beitrag von Norbert von Thule »

Zweiter Advent auf Burg Erkelenz:

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Norbert von Thule
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Re: Mittelalterlicher Adventsmarkt 08./09.12.12 Burg Erkelenz

Beitrag von Norbert von Thule »

Gestern im Super Sonntag:

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Wie im Mittelalter: Ritter und Edelleute beim mittelalterlichen Adventsmarkt auf der Burg Erkelenz. (Foto: Koenigs)
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Auch dabei: Der Graf und die Gräfin von der Burg Erkelenz. (Foto: Koenigs)
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Norbert von Thule
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Re: Mittelalterlicher Adventsmarkt 08./09.12.12 Burg Erkelenz

Beitrag von Norbert von Thule »

Jetzt auch in myRegio-TV:

Der erste Test findet beim mittelalterlichen Markt in Erkelenz statt. Veranstaltet wird der Markt von den Freunden der Burg und der Stadt Erkelenz. Mit Gauklern, Händlern und Lagern wird die Burg Erkelenz ins Mittelalter zurückversetzt.

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Dazu gehören neben strategischen Spielen auch echte Waffen, wie Bogenschütze Helge Strack berichtet.

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Helge Strack: "Ich baue auf den Mittelaltermärkten die Bögen auf, die Pfeilspitzen auf und bin als aktiver Bogenschütze irgenwann mal zum Mittelalter gekommen. Ich möchte hier den Besuchern mal zeigen, wie früher die Spitzen gemacht wurden, wofür die gedacht waren, wofür die verwendet wurden, wie die Bögen aussahen und wie auch die verwendet wurden, welche Durchschlagskraft die ganzen Waffen hatten."

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Wir sind für unseren ersten Test weniger an den Waffen, sondern am Ambiente und Angebot interressiert.

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Daniela Tran: "Seid gegrüßt hier in Erkelenz zum mittelalterlichen Weihnachtsmarkt - ist mal wieder was ganz besonderes, ganz anders zu den herkömmlichen Weihnachtsmärkten, aber wirklich sehr schön, liebevoll gestaltet. Ganz viele Leute hier geben sich Mühe, haben sich gewandet und wollen den leuten was ganz besonderes zeigen. Dafür gibt es von mir 4,5 Punkte.
Das Angebot ist natürlich ein kleines bißchen beschränkt, wir haben keine Klassiker, wir haben ja hier die Ausnahme, dass es was Besonderes ist, dass es mittelalterlich ist. So fehlen einem, der auf nen Weihnachtsmarkt gehen will vielleicht die ein oder anderen Klassiker, dennoch gibts hier auch ganz besondere Dinge, die es sons nicht gäbe, wie zum Beispiel eine geräucherte Forelle oder einen Apfelbäcker. Dafür gibts von mir 3,5 Punkte."

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Die Pizza wurde offenbar garnicht von den Italienern, sondern von den Rittern aus dem Mittelalter erfunden.

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Das festliche Treiben auf der Burg ist eine willkommene Alternative zu klassischen Weihnachtsmärkten.

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Dirk Ohler, hier in der Rolle des Grafen erklärt die Entstehung des Marktes.

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Dirk Ohler: "Das ist der erste Mittelaltermarkt in Erkelenz. Wir sind Mitte des Jahres von den freunden der Burg drauf angesprochen worden, ob wir diesen Markt mit organisieren würden wollen und dies haben wir dann auch getan. Durch unser langjähriges Hobby haben wir dann einige Händler und auch Lager aquirieren können für diesen Markt."

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Daniela Tran: "In diesem mittelalterlichen Ambiente müsste ich eigentlich warmen Met trinken, um unsere Testung aber einigermaßen gleich zu halten habe ich auch hier einen warmen Glühwein bekommen. Der schmeckt wirklich gut und hat einen hervorragenden Preis von nur einem Euro. Deswegen bekommt er natürlich 5 Punkte."

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Na dann: Prost und Frohe Weihnachten!
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Norbert von Thule
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Re: Mittelalterlicher Adventsmarkt 08./09.12.12 Burg Erkelenz

Beitrag von Norbert von Thule »

Aus der Aachener Zeitung vom 09.12.12:
Ritter sind auch gegen moderne Bierbuden wehrhaft

Um auch allen Erkelenzern mitzuteilen, dass es an der Burg erstmals zur Weihnachtszeit mittelalterliches Spektakulum und Gaudi geben würde, hatten sich Peter Fellmin, seine Freunde der Burg und das fahrende Volk der Aussteller am Bahnhof bei der Volksbank getroffen und von dort aus den Weg durch den Ort eingeschlagen. Begleitet wurden sie dabei von „Bischof“ Manfred Schmitz, der im Alltagsleben Personalratsvorsitzender der Stadtverwaltung ist. Ohne Bischof und geistlichen Segen wollten es die Ritter, Kaufleute und Wikinger nicht losgehen lassen.

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Mit grimmigem Blick trotzte der mittelalterliche Tross Eis und Schnee auf dem Weg zur Burg. Foto: Koenigs

Begleitet von gewöhnungsbedürftiger mittelalterlicher Musik marschierten sie zur Burg, wo dann der Markt auch offiziell von Bürgermeister Peter Jansen eröffnet wurde. Besser als mit diesem Markt könne man den Slogan der Stadt ”“ „Tradition und Fortschritt“”“ nicht darstellen, betonte Jansen. Neben einem Bischof hatten die Freunde der Burg mit Dirk und Nicole Ohler aus Langenfeld auch gleich einen Grafen nebst Gräfin für die Burg mitgebracht.

„Gebt Acht auf Sackschneider und gebt all euer Geld aus, denn dann kann man es euch im nächsten Jahr nicht mehr wegnehmen“, lautete der gute Rat der Aussteller zur Eröffnung.

Der „Veythaler Ritterschaft“ aus dem Aachener Umland hatte das Wetter nichts ausgemacht. Sie waren schon am Vorabend angereist und hatten trotz Schnee und Kälte ihre Zelte aufgebaut. Einige übernachteten auch darin, während die meisten dann doch eine Übernachtung innerhalb der Burgmauern vorzogen. An ihren Ständen war allerhand mittelalterliches Handwerk und auch Heilkunde zu bestaunen. So versprach Wanderhexe „Mehira“, die mit bürgerlichem Namen Britta Thienemann heißt, „Heilung aller Wehwehchen“ durch Heilsteine wie Fluorit oder Onyx.
Wie man zum Ritter wird, erzählte „Norbert von Thule“, der seinen bürgerlichen Namen nicht verraten wollte. Er war durch seinen damals zehnjährigen Sohn zum Rittertum gekommen. Sohn Dorian, den in jungen Jahren das Ritterfieber packte, ist mittlerweile Anfang 20 und trägt mit seinem Vater manchen Schwertkampf aus, wenn es sich ergibt. Dabei kommen echte Schwerter aus Eisen zum Einsatz. „Dabei haben wir schon einen Instinkt entwickelt, was geht und was nicht“, erklärte Ritter Norbert. Ernsthafte Verletzungen seien bislang noch nicht vorgekommen. Mit den Gegebenheiten zeigten sich die Rittersleut sehr zufrieden. Ihre Besucher unterhielten sie mit Schwertkämpfen, einer Feuershow, Tänzen und anderen Belustigungen, die man nicht alle Tage sieht. Organisator Peter Fellmin zeigte sich ebenfalls zufrieden. Dass das Kinderkarussell in Köln feststeckte und die Ritter sich weigerten, eine moderne Bierbude aufstellen zu lassen, trübte seine Laune nicht. „Wir lernen aus den Fehlern und werden im nächsten Jahr besser sein“, gab er sich zuversichtlich.
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