Coronavirus-Nachspiel

Was geht im Mittelalter?
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

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-> T-Zellen


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Montrose
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Re: Coronavirus-Nachspiel

Beitrag von Montrose »

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Die haben einen Preis bekommen. Dann wird das schon brauchbarer sein als die übrigen tausende Publikationen zum Thema.

Gedächtnis-T-Zellen - Killer-T-Zellen .... egal. Kaum vorstellbar, dass ein Laie damit etwas anfangen kann ... oder mit longitudinal, high-dimensional single-cell cytometry and algorithm-guided analysis. ich wüsste zu gern, wie eine nicht algorithm-guided analysis aussähe. Wenn jemand schreibt, er sei mit seinen Beinen gelaufen ... wie sähe es aus, ohne Beine zu laufen. Man läuft immer mit Beinen.


Interessant ist die Zusammenstellung mit dem anderen Zitat
Weder die Impfung noch eine frühere Corona-Infektion können eine Ansteckung mit Omikron verhindern. Grund ist, dass Antikörper auf den Schleimhäuten kurzlebig sind.

Was beabsichtigt einer, wenn er scheinbar widersprüchliche Aussagen "kann Omikron nicht verhindern" versus "T-Zellen schützen vor schwerer COVID-Erkrankung" nebeneinander stellt?


Es ist nur scheinbar ein Widerspruch, weil das deutsche Zitat eines gewissen Autors ham (Journalist mit abgebrochenem Germanistik-Studium?) völlig sinnlos ist. Impfung und frühere Infektion sollen die Erkrankung nicht an den Schleimhäuten, sondern im Körper verhindern. Das Immunsystem funktioniert ein bisschen anders als der Schutzschild von Raumschiff Enterprise. Dass da gar nichts durchkommt, das ist beim Immunsystem nicht zu erwarten.

Ach bütte bütte bütte, liebe Germanisten, Politikwissenschaftler, BILD-Reporter und Feministinnen (Alice mag Selenscyi nicht), bleibt doch bei Themen, von denen ihr etwas versteht. Das ist vielleicht nicht viel, aber für ein Kuchenrezept in der Apothekerrundschau wird es schon reichen. Der englische Fachartikel lässt aber auch noch manche Frage offen. Z.B. Wie kann man die akute Immunantwort der Betroffenen verbessern? .
Montrose
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Re: Coronavirus-Nachspiel

Beitrag von Montrose »

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FOCUS hat geschrieben:Forscher wissen schon lange, dass das Coronavirus keineswegs nur die Lunge angreift. Neue Daten aus Schweden geben nun Aufschluss über das Risiko für Blutgerinnungsstörungen. Wann die Gefahr am höchsten ist - und auf welche Warnzeichen Sie achten müssen.
Dies zeigt, dass solche "Erkenntnisse" Massenware sind. Einmal ist es eine spezifische Immunantwort, ein andermal ist es eine Blutgerinnungsstörung.

Es gibt tausende Artikel.


Ein Problem ist - bei Corona wie bei anderen Erkrankungen -: Was soll denn eine Aussage wie "Auf welche Warnzeichen Sie achten müssen" bringen?

Das erzeugt ein paar Millionen Hypochonder, die ihren Körper anstarren und doch nichts ändern können.
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

Beitrag von Norbert von Thule »

Montrose hat geschrieben:Das Immunsystem funktioniert ein bisschen anders als der Schutzschild von Raumschiff Enterprise.
Es funktioniert wie die Macht bei Star Wars: Du brauchst die Midi-Chlorianer in dir. Hier: T-Zellen.

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Links: Midi-Chlorianer (Quelle: Jedipedia), rechts: T-Zelle (Quelle: Max-Delbrück-Centrum für molekulare Medizin)
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Hier ist nicht Montrose gemeint, sondern Otto Kölbl.
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Montrose
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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Es gibt fast 17mal mehr Chinesen als Deutsche. Chinesen leben teilweise eng aufeinander in Riesenstädten, die es so in Deutschland gar nicht gibt.

Wie wollen wir also deren Maßnahmen beurteilen, wenn dieses Land ganz anders ist als unseres? Das ist in etwa so, wie wenn ein Texaner einem Eskimo empfiehlt, sein Haus mit einer Klimaanlage zu kühlen. Arktis ist nicht Texas. China ist nicht Deutschland.

Der Deutsche meint wieder einmal, er könne eigene Probleme lösen, indem er sich mit anderen Ländern beschäftigt.
Oder - wie ein altes Indianersprichwort sagt (das ich gerade erfunden habe): Wer in die Ferne schaut, muss sich nicht die Füße waschen.

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Meine Frau fühlt sich ein bisschen energielos. Deshalb müssen wir checken, ob sie Corona-positiv ist oder nicht.

Wie wäre es denn, das nächste mal statt einem Blumenstrauß einen Früchtekorb zu schenken?
donna-magazin.de hat geschrieben:So sollen Früchte wie Brombeeren, Wassermelonen, Bananen, Avocados und Feigen besonders anregend sein, auch Nüsse und Gemüse wie Brokkoli sowie Gewürze wie Ginseng, Ingwer, Safran und Nelken sollen eine positive Auswirkung auf die weibliche Libido haben.

Oder wie ein altes Indianersprichwort sagt (das ich gerade erfunden habe):

Dünnes Stäbchen in den oberen Schacht,
Squaw darüber niemals lacht.
Macht man das Ganze umgekehrt,
es heißes Wetter uns beschert.

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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

Beitrag von Norbert von Thule »

Montrose hat geschrieben:Es gibt fast 17mal mehr Chinesen als Deutsche. Chinesen leben teilweise eng aufeinander in Riesenstädten, die es so in Deutschland gar nicht gibt.

Wie wollen wir also deren Maßnahmen beurteilen, wenn dieses Land ganz anders ist als unseres?
Durch Relationen, z.B. Bevölkerungsdichte pro Quadratkilometer:

232 Deutsche - 149 Chinesen
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Montrose
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Re: Coronavirus-Nachspiel

Beitrag von Montrose »

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An die Maskenpflicht halten sich eh nur die Gesunden.

Die Kranken nehmen die Maske ab, um sich auszuhusten und ihre Nase zu putzen.

Auch ein leckeres Leberwurstbrot erlaubt, die Maske zum beherzten Biss herunter zu ziehen, auf dass die Sülze nicht allzu einsam am Kinn hänge.

Die Züge sind voll. Nirgends ist mir aufgefallen, dass man wegen Corona mehr Abstand geschaffen hätte.
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Wenn die Leute das Bedürfnis haben, sich zu schützen, dann ist es gut, sie machen etwas, das weniger gesundheitsschädlich ist. Z.B. Masken-Tragen.

Man muss das Sicherheits-Bedürfnis kanalisieren, anstatt zu sagen "Man kann eh nichts machen." oder anstatt die Dinge permanent nur schönzureden (was dann auch Zweifel aufkommen lässt). Denn wenn man den Leuten keine Handhabe gibt, dann erfinden sie eben eigene "Methoden", die gefährlich sein können.




Am Ende deines langen Zitats zur "Epidemiologischen Lage" steht
Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als insgesamt hoch ein.

Das steht doch dort? Oder habe ich mich verlesen. Dieser Satz steht am Ende dieses Textes. Oder siehst du den Satz nicht? Ich kann ihn sehen.


Was ich nicht sehen kann: einen Grund, warum es im Herbst/Winter nicht wieder eine Welle geben soll. Denn genau dies ist bereits zweimal passiert.
Ich erwarte nicht, dass Lauterbach da noch mal dazwischenfunken wird. Karl Lauterbach ist nicht Jens Spahn. Letzterer, ein CDU-Mann, spielte in einer ganz anderen Liga. Hätte die überbordende nordrhein-westfälische Heiterkeit am Sterbe-Ort Ahrtal mal kurz eine Pause eingelegt, wäre Spahn heute noch am Werk. Wenn die Leute krank werden, ist das dem Beamtenstaat nicht egal? Es ist das Problem der freien Wirtschaft und des Einzelnen. Es kommt alles genau so, wie du dir es wünschst Norbert. Du kannst dich freuen. Niemand wird mehr etwas gegen Corona unternehmen. Eine Regierung, die Verantwortung für die Volksgesundheit übernimmt? Ich wüsste nicht, wer dazu genug Standfestigkeit hätte. Wegducken lautet die Devise!
Tagesschau 11.5.2022 hat geschrieben:Karl Lauterbach
Der Rolle-Rückwärts-Minister
Wikipedia hat geschrieben:Lauterbach war früher Mitglied der CDU,[15] 2001 trat er der SPD bei.[16]
Da geht das Fähnchen einmal in die eine und ein andermal in die andere Richtung. Und das schon vor 20 Jahren ...

Wikipedia hat geschrieben:Lauterbach war an der Einführung des Fallpauschalensystems beteiligt, das in der Kritik steht, Fehlanreize zu setzen und in manchen Bereichen zu einer Mangelversorgung zu führen.


Der bedeutende japanische Regisseur Akira Kurosawa hat es in Bilder gefasst, wenn ein Herrscher Scheiße baut.

https://www.youtube.com/watch?v=w-VxyEjPlRU
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

Beitrag von Norbert von Thule »

Montrose hat geschrieben:Am Ende deines langen Zitats zur "Epidemiologischen Lage" steht
Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als insgesamt hoch ein.

Das steht doch dort? Oder habe ich mich verlesen. Dieser Satz steht am Ende dieses Textes. Oder siehst du den Satz nicht? Ich kann ihn sehen.
Guckste hier:

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Und zur Einschätzung der Risikobewertung des RKI guckste hier.
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Re: Coronavirus-Nachspiel

Beitrag von Montrose »

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Guckste hier:
RKI senkt Risiko-Bewertung von "sehr hoch" auf "hoch"

Ja, ich guck: Rückstufung von "sehr hoch" auf "hoch".


Das Problem ist: Ich bin Deutscher. Und in der deutschen Sprache bedeutet "hoch" ..... ja wie soll ich das erklären ..... es bedeutet "hoch".
Wenn ein Risiko als "hoch" bezeichnet wird, dann ist es entweder "hoch" oder das Wort ist unpassend. Beides ist nicht gut.

Aber was bedeutet schon noch die deutsche Sprache*er*Innen? Wenn man mit dem Hintern wedeln würde, aneinander schnuppert und gelegentlich Wuffwuff macht, dann wäre die Kommunikation womöglich auch nicht schlechter.




Ich benutze die Gelegenheit mal, um das Problem mit der Fallkostenpauschale zu erläutern.

Das bedeutet, dass ein Arzt für einen Patienten immer gleich viel Geld erhält, egal wie oft der Patient in die Praxis kommt. Mal ein theoretisches Gedankenexperiment: wenn ein Arzt 20 Patienten hat, die jeden Tag kommen, und er dann also für 3 Monate nur 20 Behandlungen abrechnen kann. Damit würde der Arzt pleite gehen. Denn er muss ja Praxismiete, Personal, Geräte und Verbrauchsmaterial bezahlen.
Wenn mich Norbert ärgern wollte, dann würde er recherchieren, dass es je nach Fall Zuschläge gibt. Aber erstens ist das nicht besonders viel, zweitens mit einer riesigen Bürokratie verbunden, und drittens macht dies das System undurchschaubar. Die deutsche Bürokratie funktioniert nach dem Prinzip von Paul Watzlawick: Die Lösung ist das Problem. Jede Regel bringt 3 Sonderregeln und weitere Ausnahmen bzw. Erweiterungen mit sich.

Die teilweise zu geringe Finanzierung ist übrigens auch ein Grund, warum so viele Fremdländische Medizin studieren und für Deutsche der Arztberuf unattraktiv geworden ist. Zwischen Aufwand (schwieriges Studium) und späterem Spaß am Beruf und Einkommen besteht mittlerweile eine große Kluft. Wer klug ist, wird lieber Beamter auf einem Schreibtischposten. Sicheres Gehalt, weniger Verantwortung, weniger Überstunden, keine Wochenend-Dienste, bessere soziale Absicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit.


Wie wirkt sich das auf den Patienten aus? Mal anders gefragt: Wie könnte der Arzt trotz Fallkostenpauschale sich ein gutes Gehalt bewahren?
Die Antwort ist ganz einfach: Wenn er bestenfalls jeden Patienten nur ein einziges mal im Quartal sieht. Wenn ihr heute zum Arzt geht, dann ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass ihr erstens monatelang auf einen Termin warten müsst und zweitens zu etlichen Fachärzten geschickt werdet. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Nur mal als ein theoretisches Gedankenexperiment: Wenn ein Patient im Quartal 20mal zum Hausarzt geht, ist das finanziell nicht lukrativ. Wenn aber ein Patient jeweils einmal im Quartal zu 20 verschiedenen Fachärzten ginge, dann würde die Krankenkasse 20mal bezahlen.

Und das ist mit Fehlanreizen und Unterversorgung gemeint. Dass jemand, der akut erkrankt ist, bei einem Arzt kontinuierlich behandelt wird - was für den Patienten wohl die beste Vorgehensweise zugunsten seiner Gesundheit wäre - wird finanziell bestraft.


Ich sag ja: Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Aber es wundert schon ein bisschen, dass Deutschland eine hohe Ärztedichte hat, es Jahr für Jahr immer mehr Ärzte gibt, immens viel Geld in das Gesundheitssystem gepumpt wird ... und die Leute müssen bisweilen dennoch sehr lange auf einen Termin warten.



Tja, Herr Norbert, Politik ist je nach Betrachtungsweise eine sehr leichte oder eine sehr schwierige Tätigkeit. Leicht ist diese Tätigkeit dann, wenn es darum geht, große Sprüche zu klopfen und gewählt zu werden. Schwierig wird diese Tätigkeit, wenn jemand auf seinem Pöstchen zweckmäßige Entscheidungen treffen soll.
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Re: Coronavirus-Nachspiel

Beitrag von Norbert von Thule »

Montrose hat geschrieben:..... ja wie soll ich das erklären .....
Ich erkläre es dir:

Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als insgesamt nicht sehr hoch ein.
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Re: Coronavirus-Nachspiel

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Norbert hat geschrieben:Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als insgesamt nicht sehr hoch ein.
Hast du dich verlesen, ist das eine versehentliche Unwahrheit oder eine absichtliche "Verdrehung"?


In dem "Epidemiologischen Lagebericht" vom 12.5.2022, welchen du eine Seite vorher zitierst, steht
Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefährdung durch COVID-19 für die Gesundheit der Bevölkerung insgesamt als hoch ein.
Da steht nicht "als insgesamt nicht sehr hoch ein". Sondern da steht "insgesamt als hoch ein". Und das Wort "hoch" ist auch noch fettgedruckt.

Die Bedeutungen unterscheiden sich. "nicht sehr hoch" kann man als "harmlos" verstehen. Aber das steht dort nicht. Dort steht "hoch". Und "hoch" kann man nicht mit "harmlos" gleichsetzen.





Dass jetzt die Corona-Maßnahmen aufgehoben werden ---- nicht mal ich habe etwas dagegen. Das Problem ist ein ganz anderes.

Wenn wieder eine Welle kommt, dann stehen wir mit nichts da. Es gibt Leute, die setzen sich im Sommer auf den Liegestuhl. Und es gibt Leute, die bauen im Sommer ein Dach. Denn irgendwann könnte es wieder regnen.

Es wird sein, wie es immer sein wird. Die Zahlen gehen im Herbst hoch, man redet monatelang ohne etwas zu tun, etwaige Maßnahmen kommen zu spät.
Mit dieser Logik könnte man eigentlich das ganze Gesundheits- und Sozialsystem abschaffen. Einfach abwarten, und wer's überlebt, hat's überlebt. Und die anderen: Pech gehabt. Könnte man viel Geld sparen. Viel zahlen und nichts machen .... das ist die ungünstigste Variante.

Wenn Norbert sich mit seinen Ansichten durchsetzt und ich nur noch die Hälfte Steuern, Krankenkassenbeitrag und sonstige Abgaben zahle .... mir soll's recht sein.

Aber irgendwelche "Experten" und Politiker zu bezahlen, und dann machen die nichts außer labern ... dann könnte ich mir mit dem Geld gleich den Hintern abwischen. Dann hätte es wenigstens noch einen Nutzen.

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