Coronavirus-Spiel

Was geht im Mittelalter?
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule »

Montrose hat geschrieben:Wie wird es weitergehen?
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Montrose hat geschrieben:Menschheit gerettet. So einfach ist das.
Montrose
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose »

Treib du nur deine Scherze.

Da geht nicht nur die Gesundheit den Bach runter. Jetzt sollen wieder die Länder statt der Bund zuständig sein. Das geht gerade so weiter mit dem Hü und dem Hott. Und auf den Straßen spielt die Exekutive Räuber und Gendarm. Da wird die gesamte staatliche Ordnung fraglich. Und anders als zu R,AF-Zeiten hocken die Aasgeier, die auf das Verenden des Tieres warten, nicht im Untergrund, sondern mitten im Parlament.

Das ist ein Mischmasch aus mehreren Problemen. Und daraus wird Buuumm. Du wirst schon noch sehen, dass das so ist.
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule »

"Scherze"? Nimm das, Weltuntergangsapostel:
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose »

"Scherze"? Nimm das, Weltuntergangsapostel:
Boah ey, voll getroffen. Ich sehe Sterne, ich taumle, der Boxrichter zählt mich an.

Übrigens bevorzuge ich statt "Weltuntergangsapostel" den Begriff "Prophet", ὁ προφήτης.

Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass es derzeit nicht mehr Propheten gibt. Anscheinend sind sie in Deutschland ausgestorben wie der Waldrapp. Im Alten Testament wäre bestimmt einer losgezogen. Rauschebart und Wanderstab in der knorrigen Faust. Im Mittelalter hätten Kirchenglocken und Prediger gleichermaßen gedonnert. Heute jedoch zahlt man einen Haufen Kirchensteuer, und keiner von diesen Brüdern zeigt sich in der Öffentlichkeit, wenn es mal heikel wird. In der Römerzeit, als man noch von Aposteln - ἀπόστολος, Gesandter - sprach, waren die Priester etwas mutiger. Die sind zu den griechischen Philosophen gegangen und ließen sich als unvernünftig auslachen. Auch ein Amphitheater als drohender Hinrichtungsort schreckte sie nicht ab. Aber heute ... bevor man sich zum Reden entscheidet, müsste man ja erst einmal etwas zu sagen haben. Die heutigen Kirchen kennen vielleicht noch die gute Tat (und das womöglich in die eigene Tasche), aber sie kennen nicht mehr die gute Botschaft - Evangelium - eu angelion - εὐαγγέλιον. Ich sag mir immer, wenn mal wieder ein Bettelbrief von der Kirche im Briefkasten liegt: Ich muss nicht für Afrika oder für Flüchtlinge spenden - denn ich ernähre ja schon einen deutschen Theologen, damit der nicht verhungert.


Es gibt zwei Standpunkte "alles harmlos" oder "die Zahlen steigen". Und beides führt in die Zwickmühle. Wenn die Sache harmlos ist, warum gibt es dann die einschränkenden Maßnahmen? Wenn die Sache aber nicht harmlos ist, warum gelingt es dem Staat nicht, mit seinen einschränkenden Maßnahmen Erfolg zu haben? Wenn im Zirkus der Zauberer sagt, jemand soll eine Karte aus einem Kartenstapel ziehen und nicht zeigen. Dieser jemand zieht Pik 8, und der Zauberer sagt Karo Dame .... was würde man von dem Zauberer halten?

Die Prognosen der Regierung stimmen nicht mit der Wirklichkeit überein. Dann befürworten Kanzlerin und Länderchefs verschiedene Maßnahmen. Dann machen Politiker Vorgaben, welche von den Gerichten wieder gekappt werden. Dann stehen Polzisten da und können die Gesetze nicht durchsetzen. Das wirkt nicht nur unglaubwürdig, es erinnert an Clowns, die durch die Zirkusmanege kullern. Das sieht einfach nur lächerlich aus. Der Staat macht keine gute Figur.


Erstes Problem: die Dauer!!! Der Bürger schaut sich das ein paar Wochen, ein paar Monate an. Aber irgendwann kommt er ins Grübeln.

Zweites Problem: Bundestagswahl im nächsten Jahr. Um sich zu profilieren, müssen Parteien unterschiedliche Standpunkte vertreten. Die Einigkeit, die in der jetzigen Situation ein Zeichen der Stärke wäre, wird abnehmen. Und extreme Parteien werden einmal in vier Jahren die Chance suchen, an Macht zu gewinnen. Das wird ein kreischender Chor der Misstöne.


Man kann ja fast froh sein, dass sich die AFD strategisch festgelegt hat, die "Freiheit" zu verteidigen. Eine andere Strategie, die sicherlich erfolgreicher gewesen wäre, hätte folgendes Leitthema gehabt: Die Lage ist ernst und die demokratischen Parteien können ihre eigene Bevölkerung nicht schützen. Also wenn ich Politiker wäre, ich würde genau da hineinstoßen. Dass AFD und FDP an der falschen Stelle rumgurken, nehme ich fast mit Erleichterung zur Kenntnis. Aber den Schwenk hin zu diesem anderen Leitthema kann man später noch, im letzten Moment machen - wie damals Alexander der Große in der Schlacht von Gaugamela. Die Wirkung wäre verheerend, weil unerwartet.

Belegte Intensivbetten
Das ist vollkommen wurscht.

Entscheidend ist die Frage, warum der Lockdown keine Wirkung zeigt. Es geht um Glaubwürdigkeit und nicht um statistische Zahlendrehereien.

Ausufernde Zahlenspielereien erinnern an Leute, denen man Geld borgt, und die das Geld nicht zurückzahlen. Die kommen dann auch mit allerhand Ausreden daher. Dass sie auf das Pferd Willibald gewettet haben und bestimmt bald eine großen Wettpreis gewinnen. Oder dass sie sonst irgendeine "todsichere" Sache am Laufen haben und das Geld in Kürze da ist. Die Wahrheit ist immer ganz einfach. Wenn jemand mit einem Haufen Zahlen und Diagrammen daherkommen muss, dann fehlen ihm echte Argumente.

Also das ist schon komisch, mit welcher Gelassenheit die Presse reagiert. Da wird dann ein bisschen über USA, über Gesundheitsfolgen von Milch, über die üblichen Themen Öko und Frauengleichberechtigung geplaudert .... Das ist in etwa so, wie wenn eine Frau ihren Mann nach seiner Operation besuchen will, und der Oberarzt fängt sie ab. "Herr Doktor, wie geht es meinem Mann? Ist die OP gut verlaufen" "Ach Frau Müller-Schmalzkrause, kennen Sie schon das neue Kochrezept für Zwiebelkuchen?" "Herr Doktor, wie geht es meinem Mann?" "Wussten Sie schon, Frau Müller-Schmalzkrause, dass wir ganz viele Betten in dieser Klinik haben. Und alle haben sie einen rückenschonenden Federkern." "Herr Doktor, wie geht es meinem Mann?" "Liebe Frau Müller-Schmalzkrause, wir haben neuerdings eine Frau im Aufsichtsrat unserer Klinik. Sie sind doch auch eine Frau. Das müsste ihnen doch gefallen!" "Wie geht es meinem Mann? Ist die Operation gut verlaufen?" "Übrigens kann man bei uns die Fenster öffnen. Da kommt dann ganz viel frische Luft rein. und die Seele kann besser rausfliegen, hihihi."
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose »

https://www.welt.de/politik/deutschland ... raech.html

Verbot der AFD?

Ich bin kein Freund der AFD. Aber solche Verbots-Äußerungen sind die Bankrotterklärung der Demokratie. Wenn bestimmte "Bürger" die Reichtagstreppe stürmen, dann fehlt es an Sicherheitspersonal. Wenn im Reichstag Politiker von "Besuchern" belästigt werden .... sorry, habt ihr keinen Rausschmeißer? Da ist ja jede Vorstadt-Diskothek besser gerüstet. Die AFD initiiert unerwünschte Demos. Tja, es gäbe die Möglichkeit politischer Überzeugungsarbeit. Oder es gäbe Verbote und die Polizei, um einzelne Verstöße zu ahnden.

Das Argument der Radikalisierung ist scheinheilig. Teile der GRÜNEN und der SPD hatten Kontakt zum Linksterrorismus, und sie hocken trotzdem im Parlament. Was haben vor allem die GRÜNEN in ihren frühen Jahren für ein Theater im Bundestag veranstaltet. Joschka Fischer nannte den Bundestagspräsidenten ein "Arschloch". Im Vergleich dazu ist das, was derzeit die AFD macht, pillepalle.

Wenn man bei einer demokratisch gewählten Partei (die AFD wurde tatsächlich demokratisch gewählt und hat das Mandat von zigtausenden von Bürgern) gleich den ganz großen Holzknüppel auspacken muss, dann wirft das Fragen auf. Dann gibt der SPD-Politiker* im o.g. link zu, dass er nicht mehr an die Stärke einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung glaubt.
* ein Bänker aus Baden-Württemberg, der unter dem Deckmäntelchen der Sozialdemokratie Ostdeutschland geentert hat. Was sind das nur für Leute in der Politik...

Die AFD ist für unsere Gesellschaft sowas wie die Stiftung Warentest. Die Stiftung Warentest setzt Waschmaschinen oder Toaster oder Elektrofahrräder einer Belastung aus, um zu gucken, ob das Produkt dabei kaputt geht. Nach dem Test sieht man, welches Produkt etwas taugt.
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose »

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Der Kölner Stadtanzeiger meldet am 22.11.2020 "Kölner Intensivstationen wegen Corona an der Grenze"
https://www.ksta.de/koeln/-hoffen-auf-e ... 6003665355

Am 22.11.2020 meldet die Berliner Morgenpost bei 41% der Kliniken erste Engpässe.
https://interaktiv.morgenpost.de/corona ... uslastung/



Ich muss ein bisschen aufpassen, dass ich meinen Ärger nicht auf Norbert abküble. Denn der hat die Scheiße ja nicht produziert, sondern berichtet nur darüber.


Der Ärger ist aber da. Ein Jens Spahn tritt vor die Kamera und behauptet allen Ernstes: "Der Wellenbrecher funktioniert doch." Warum sieht der etwas, das ich nicht sehe. Ist das die Methode DDR, wenn Honecker mal wieder vom Aufschwung des Sozialismus schwärmte?

Es gibt vier Möglichkeiten: kein Maßnahme-Verlauf gut; Maßnahme-Verlauf gut, keine Maßnahme-Verlauf schlecht: Maßnahme-Verlauf schlecht.
Wir befinden uns in der ungünstigsten Variante, nämlich Maßnahme = Aufwand mit schlechtem Ergebnis.

Was mich auch stutzig macht: ich höre kein einziges Institut, keinen einzigen Wissenschaftler, der sich meldet "Ich habe die jetzige Situation vorhergesehen." Wenn jemand die jetzige Situation vorhergesehen hätte, würde er sich melden. Würde stolz auf sich zeigen, damit er in Zukunft weitere Forschungsaufträge bekommt. Aber keiner der "Wissenschaftler" meldet sich, so dass man davon ausgehen kann, dass sie alle danebenlagen.

Wenn Forscher bisher danebenlagen, wieso sollte man ihnen jetzt und in Zukunft glauben?? Nochmals die Jülich-Grafiken von oben: in allen Modellen des Szenario 1 wird ein Nullpunkt der Neuinfektionen innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes prognostiziert. Wo ist er denn in Wirklichkeit? Ich .... kann ... ihn .... nicht ..... sehen.

Schulen .... sind sie jetzt Infektionsquelle oder nicht? Ahnungslosigkeit. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Schüler als Laborratten in einem der größten Versuche der Menschheit? Warum hat man nach 9 Monaten und hunderten von Schulen, die man beobachten könnte, so wenig Wissen?

Die Bewegungsprofile per Handy-Ortung zeigen, dass sich die Leute deutlich mehr als beim ersten Lockdown bewegen. Das könnte darauf hinweisen, dass sich die Leute nicht an die Maßnahmen halten. Ich sehe keine vermehrten Polizei-Steifen oder dass das Ordnungsamt vermehrt seine Runden zieht. Welchen Sinn macht eine Maßnahme, die überhaupt nicht kontrolliert wird.


Lange Rede, kurzer Sinn: das Ganze sieht wie Rumgepfusche aus.
Und das in einem Staat mit den höchsten Steuern und Abgaben in der Welt.



Jetzt kann jemand behaupten, in Deutschland sieht es doch besser aus als in anderen Ländern. Meine Befürchtung ist, dass wir irgendwann auch das Niveau anderer Länder erreichen. Allerdings zu einem Zeitpunkt, in dem die anderen schon über dem Berg sind. Abgesehen davon stelle ich an Deutschland andere Anforderungen. Ein Land der Denker und Wissenschaftler muss mehr zustande bringen. Vom Bundesligist Bayern München erwartet man auch mehr als von Kreisklasse Hintertupfingen. Das ist Ehrensache.
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

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Re: Coronavirus-Spiel

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose »

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https://www.welt.de/vermischtes/article ... b-hin.html


Mit rechter Maustaste anklicken, link in neuem Tab öffnen. Wenn ihr im Artikel seid, runter bis zu dem Bild mit dem blauen Pfeil scrollen. Das ist in dem Artikel das zweite Bild. Auf den blauen Pfeil mit der linken Maustaste drücken. Video clip angucken.

Ein Mann bewies auf einer Demo Zivilcourage. Lichtblicke der Vernunft, die man in jeder Schule zeigen sollte. :au


In dem Videoclip behauptet eine Frau, sie sei in einer Situation wie Sophie Scholl.
Das widerlegt Norberts Behauptung weiter oben, weiße Rosen bei früheren Demos seien nur weiße Rosen gewesen. Diese Leute wissen ganz genau, worauf sie anspielen.

Besonders ärgerlich am Verhalten der Frau sind zwei Dinge. Erstens, sie muss für ihren Auftritt von einem Zettel ablesen. Anscheinend ist die heutige junge Generation zu dumm, um eine freie Rede zu halten. Zweitens, die Frau soll gesagt haben "Ich hab doch gar nichts gesagt." Das heißt, die heutige junge Generation ist zu feige, um für sich Verantwortung zu übernehmen. Wenn diese Person von ihrer Sache so überzeugt gewesen wäre, dann hätte sie geantwortet "Ich stehe dazu." anstatt heulend davonzulaufen. So sind die jungen Leute eben: Große Klappe, aber wenn man sie anfasst, ganz empfindsame Mimosen. Wir Älteren waren damals aus härterem Holz geschnitzt.

Vom Inhalt her sollte ich nicht allzu scheinheilig sein. Als ich jung war, hätte es mir auch passieren können, solch einen Quatsch zu verzapfen. Warum? Wir wurden schon damals im Unterricht ... darf ich sagen, indoktriniert? In Geschichte Hitler, Hitler, Hitler, Hitler, Hitler, Hitler. Wir lernten so gut wie nichts über die spätrömische Zeit oder über das Mittelalter. Ein bisschen was Paulskirche, bürgerliches Parlament. Aber meistens ... ihr wisst schon. Wahrscheinlich wird das heute im Lehrplan immer noch so gehandhabt. Da ist es kein Wunder, wenn man in der Schule ständig auf dieses Thema gebimst wird, dass man irgendwann eine Meise bekommt.

Was die Frau da gemacht hat, ist Quatsch. Aber ich hoffe, die Wellen glätten sich und sie kann normal weiterleben. Junge Leute dürfen auch mal eine Dummheit begehen.
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose »

Dr. Streeck hat sich in einem Interview wieder gemeldet. Das Interview dauert knapp 13 Minuten.

Im Großen und Ganzen weiß der auch nicht viel zu sagen. Trotz Impfstoff wird es länger dauern. Er wirbt für seine "Ampel" anstelle der Neuinfektionen als Maß. Soweit ich das verstehe, würde seine "Ampel" Risikogruppen stärker gewichten. Mein Einwand dagegen: Wer weiß denn, ob er zu einer Risikogruppe gehört. Auch jüngere Leute können schwer erkranken, so dass diese "Ampel" auch nur etwas Fiktives hätte. Und die Belegung von Intensivbetten würde wohl auch einfließen. Mein Einwand: Wer will denn, dass viele Leute krank werden, solange sie nur nicht das Gesundheitssystem sprengen. Abgesehen davon, Intensivbehandlung oder nicht ist kein Kriterium für die Kosten möglicher Langzeitbeeinträchtigungen. Dass er wiederholt eine neue "Souveränität" fordert, ist nicht mehr als eine Worthülse. Für "Gelassenheit" ist das Thema zu ernst. Dr. Streeck, der Mann, der das Einschlaflied für die Nation singt.

Immerhin sagt er durchaus ein paar vernünftige Dinge. Dass man PP2-Masken nicht auf Dauer tragen kann. Dass die Impfung nicht ganz so schnell zu Erfolgen führt.
Aber auch --- und da hat er meine volle Zustimmung --- dass wenn man die Zahl Neuinfektionen tatsächlich unter 50/100000 bringen wollte, was erklärtes Ziel der Regierung sei, die Maßnahmen deutlich härter ausfallen müssten.

Im letzten Punkt hat er recht. Den jetzigen "Lockdown-light" um Wochen zu verlängern, dürfte an der Situation nichts ändern. Wenn das jetzt nicht gut funktioniert, dann wird es in drei Wochen oder 2 Monaten auch nicht gut funktionieren.
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Spiel auf Zeit?

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Re: Coronavirus-Spiel

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Neujahrs-Knaller: "Knallhart-Maßnahmen"

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Neujahrs-Kracher: "Corona-Kracher" Impf-Turbo

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose »

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Nächstes Jahr errichten die GRÜNEN eine Öko-Diktatur.

Da lohnt sich ein bisschen vorauseilender Gehorsam:

Weg mit den Böllern!
obwohl sie mit Corona aber auch gar nichts zu tun haben

Vielleicht ... Bild ... vielleicht ... Bild

haut uns dann Greta Thunfisch nicht den
POPO voll. Bild
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Re: Coronavirus-Spiel

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Nachdem sich Dr. Streeck etwas zurückgezogen hatte, tauchen jetzt Nachahmer auf. Alle zwei Tage "rechnet" irgendein "Professor", den in der Öffentlichkeit bislang kein Mensch kannte, "ab". Kekule ist auch einer dieser Nachahmer. Auf der anderen Seite fand Dr. Droste mit Herrn Lauterbach einen würdigen Nachfolger. Es gibt recht viele "Professoren", "Ärzte", "Virologen" in Deutschland. Für diese vielen "Experten" kann man nur hoffen, dass Corona lange genug bleibt, bis alle mal in den Medien dran waren.

Der eigentliche Grund, warum ich mich hier melde, ist, dass ich die Prognose "Öko-Diktatur" erklären möchte. Wahrscheinlich denken die meisten "Montrose schreibt wieder einmal Unsinn." Die Sache ist aber wohlüberlegt. In ein paar Monaten werden die Leute des Corona-Themas dermaßen überdrüssig sein, dass sie eine Partei wählen, welche damit möglichst wenig zu tun hat. Und das sind nun mal die Grünen. Hinzu kommen junge Leute, die in ihrem Abitur nichts über Volkswirtschaft und die Kosten der Energiewende gelernt haben, eine moralische Orientierung suchen (die jüngere Generation ist eher obrigkeitshörig) und zudem schlichtweg hoffen, dass es dann mehr pinkfarbene Einhörner in unseren Wäldern geben wird.
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Re: Coronavirus-Spiel

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